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24. Februar 2004, 09:14 Uhr, morgaine

als sonne…

…geboren, in einer stürmischen februar nacht
…in die leben von vielen menschen gekommen, die sich vom licht geblendet abwenden
…unerkannt im universum mit den göttinnen tanzend
…im leben deiner eltern unerkannt
…unerkannt von denen, denen du dich aus dem licht kommend anvertraut hast
…unerkannt von denen, die sagen sie lieben dich
…unerkannt und immer wieder verkannt suchst du den weg zurück
…verkannt von deinen begleitern
…verkannt von denen die tagtäglich im gleichen raum mit dir atmen
…verkannt auf der suche nach dem erkannt werden
…erkenne ich dich und verkenne dich.
…immer wieder.

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18. Dezember 2003, 11:49 Uhr, morgaine

die 1002te weihnachtsgeschichte

wo fängt sie an die weihnachtsgeschichte, die es zu erzählen gilt, ohne glitter, flimmer und engelchöre? obwohl ein engel, aus eritrea gekommen, eine grosse rolle spielt? wo hört sie auf, die weihnachtsgeschichte, die allen die sie lesen, wieder den glauben an wunder wärmen könnte?

es begab sich am morgen des 12. dezember… nenen wir die wichtigsten personen merlin und nimue…

merlin, als lichtwesen in einer stürmischen vollmond nacht im zeichen der fische von der grossen göttin mit dem auftrag, nach seinem tod eine strasse des lichts zu hinterlassen, geboren… und nimue, seherin und heilerin im zeichen des stiers in diese welt gesetzt, nicht wissend, was ihr auftrag hier sein soll… fanden sich eines tages wieder. an einem ort, wo sie unabhängig voneinander, ihre schwester oder bruderseele nicht erwarteten.

weil die grosse göttin oder der liebe gott, diese welt und alles was auf ihr lebt, so sehr liebt, belegte er merlin und nimue mit einem zauber, der für die menschen dieser welt unverständlich ist und bleibt, wohin die beiden auch kommen. denn sie sind zugleich sonne und mond… und wie die sage erzählt, können sonne und mond nie zusammen kommen. am tag wärmt die sonne, der merlin aus weisem ratschluss heraus zugeordnet wurde, die seelen - in der nacht beschützt nimue, als silberner mond, das licht der auf sie strahlenden sonne, wiederspiegelnd, die liebenden und schönen verlierer… doch sie lieben sich merlin und nimue. seit bestehen dieser welt und bis ans ende dieser welt - bis zu dem tag wo alle dualität aufhört und sie sich im herzen der weltenseele wieder vereinen.

glücklich darüber sich gefunden zu haben, machten sie sich daran, die getrennt angefangene arbeit an ihrem göttlichen auftrag zusammen und doch unabhängig weiterzuführen, doch…

merlin ist schön. wunderschön und so verlieben sich immer neue menschen in ihn, die seinen auftrag nicht verstehen und wollen ihn für sich behalten. versuchen ihn mit den verschiedensten zaubertricks von der welt und von seinem auftrag zu trennen, auf dass er nur noch für sie da sei. merlin liebt männer und…

und nimue liebt merlin und wen oder was sie sonst noch liebt, weiss sie nicht mehr, obwohl in einem physischen körper wohnend, lebt sie schon lange ohne körper und als seherin hat sie den oft ünglücklichen auftrag, den menschen dinge zu sagen und zeigen, die denen nicht so gefallen, auch merlin. und so kam es in der vergangenheit, dass nimue und merlin sich auch stritten und dann wieder versöhnten…

eines tages tauchte in merlins leben ein verflossener liebster wieder auf und beanspruchte merlin wieder für sich. isolierte merlin mehr und mehr von allem und nimue musste zusehen, wie merlins strahlen immer glanzloser wurde, wie er darum kämpfte sein licht zu erhalten und es weiter auf alle zu denen er kommt zu verteilen.

merlin und nimue verstanden sich immer weniger, wenn sie sich zusammen auf merlins schloss trafen. immer mehr fühlte nimue merlins not und fand aber keine worte sich auszudrücken und merlin gab ihr verschlüsselte botschaften in gestalt von bildern die er malte und texten, die er schrieb und nimue verstand. sie verstand und schrie ihr verstehen in stummen schreien aus der seele, doch sie konnte merlin nicht helfen. sie vertraute auf gott und die seelen vom zauberberg. seelen von menschen, die sie in diesem leben nie kannte und gesehen hat, die aber mit ihr verbunden sind und sie in allem unterstützen und lieben.

die seelen vom zauberberg waren ihre einzigen verbündeten und sie stärkten sie in ihrer liebe zu merlin und trösteten sie, wenn merlin auch nach ihr schlug, weil er eigentlilch gegen diese schleichende bedrängnis und beengung durch diesen liebsten schlug. weil er spürte wie die luft zu atmen immer weniger wurde, wie in der nacht die angst ihn in seinem schloss besuchte und nach seiner seele griff…

… und so kam der tag wo nimue und merlin wieder stritten und schweigend voneinander gingen und tagelang, wochenlang schwiegen. nicht mehr zueinanderfanden… und nimue spürte merlins not und konnte nichts tun. er hatte die zugbrücken zum schloss seiner seele hochgezogen und nimue irrte umher. geplagt von ahnungen und träumen. träume in denen merlin sie besuchte und umarmte. so real, dass nimue in der morgendämmerung nur noch weinen konnte.

merlin besuchte sie in den träumen und schickte ihr von zeit zu zeit botschaften, dass er sich nach ihr sehnen würde, doch er kam nicht aus seinem schloss.

nachdem nimue wieder eine dieser botschaften erhalten hatte, machte sie sich auf den weg in die stadt und nutzte die begrenzte kraft der hoffnung, ihre alltäglichen pflichten zu erfüllen, bis der nächste weinkrampf von ihr wieder seinen tribut forderte. sie lief durch die festlich geschmückte einkaufsstrasse der stadt - denn nicht vergessen - es ist bald weihnachten - als plötzlich ein mann aus eritrea vor ihr stand und sie fragte, ob sie eine der zeitschriften kaufen möchte, die er anbietet. nimue kaufe eine und sprach noch ein paar worte mit ihm, schaute in seine strahlenden augen und sah seine ausgeschlagenen zähne, als er lachte. dann ging sie nach hause in ihre burg und erst am anderen morgen, las sie in der zeitschrift und stolperte über einen artikel über einen jungen mann, der menschen zusammenbringen will, die noch einen funken anarchie in ihren herzen tragen… nimue wollte diesen artikel an merlin senden, als sie plötzlich von neugier gepackt, zuerst einmal selber das forum dieses jungen mannes besuchte.

wichtig ist dabei die tatsache, dass nimue und merlin heute leben. jetzt in den letzten tagen des jahres 2003 und beide computer besitzen, wo sie einen zugang zu einer welt in der welt haben: dem internet.

nimue loggte sich also in diesem forum ein und fand darin texte von merlin. texte die merlin entgegen seiner gewohnheit, die an nimue zu schreiben, an dieses forum gesandt hatte. nimue fing an zu lesen und es war ihr als sässe merlin bei ihr in der halle ihrer burg und würde erzählen… und plötzlich verstand nimue. plötzlich hatte sie die worte für ihre gefühle, weil sie erleben durfte, weil die grosse göttin oder der liebe gott, ihr durch diesen engel sagen liess, dass sie richtig fühlte und dass sie alles, was sie fühlte, merlin hätte sagen dürfen… doch sie tat es nicht, weil sie angst hatte, ihn deswegen zu verlieren.

denn merlin ist nich nur ihr liebster, sondern auch ihr lehrer. merlin hatte nimue aus einem gefängnis befreit, in dem nimue über 10 jahre verharrte, bis zu dem tag als merlin vor ihr stand und ihr sagte, dass er sie nie mehr verlassen würde und ihr zum zeichen dieses bundes mit dem eiskalten wasser eins besonderen brunnens ein kreuzzeichen auf die stirn «brannte»

nimue realiserte, dass sie merlin wegen ihrem schweigen im falschen augeblick fast verloren hätte, dass fast schon der tod hinter ihm stand. den merlin war in den wochen des schweigens sehr krank geworden… der zurückgekehrte liebste war längst aus merlins leben gegangen.

in dem augenblick, als nimue alle hoffnung aufgegeben hatte, dass je nochmal der alte frieden und die vertrautheit zwischen ihnen entstehen könnte, als sie es zu akzeptieren begann, merlin für immer verloren zu haben, an jenem sonnigen morgen des 12 dezembers 2003 schickte ihr die grosse göttin einen engel aus eritrea…

nimue konnte zu merlin zurückkehren, denn er hatte schon lange auf sie gewartet. sein groll von jenem streit, war schön längst verflogen und nur noch seine liebe zu nimue war da.

und so stand sie am nachmittag des 17. dezembers vor merlin und sie umarmten sich wie in den träumen, in denen er sie besucht hatte.

ein engel aus eritrea, mit ausgeschlagenen zähnen und alten abgetragenen kleidern…

es gibt sie, die engel, es gibt den gott mit tausend namen, es gibt sie: die wunder.

es gibt weihnachten… wirklich.

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14. Dezember 2003, 23:50 Uhr, morgaine

es war…

… liebe , aber nicht DIE liebe
… sehen, aber nicht DAS sehen
… verstehen, aber nicht DAS verstehen
… hingabe, aber nicht DIE hingabe
… spüren, aber nicht DAS spüren
… erkennen, aber nicht DAS erkennen

was war es?

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13. Dezember 2003, 15:02 Uhr, morgaine

könnte ich…

… stillhalten, wie ein stein über den deine hände streicheln
… sehen, wie du siehst
… schatten für ewig verbannen
… die vollkommene gebären

dann würden die göttinnen ewig tanzen

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